Beiträge von South-State-Racing

    Umbruch im Team SSR!
    Nachdem wir im Team nun alle auf neue Simulationen umgestiegen sind, wurde es jetzt an der Zeit unsere Team-Plattform auf den neuesten Stand zu bringen.
    Wir hoffen Ihr findet Euch zurecht und habt Spaß beim Surfen über die neuen Seiten.
    Solltet Ihr Fehler auf den Seiten finden oder Verbesserungsvorschläge haben, sind wir für Ideen und Anregungen immer offen.
    Euer Team SSR

    Monza Die Deutsche Simracing Tourenwagen Meisterschaft (DSTM) war zu Gast im königlichen Park der italienischen Stadt Monza. Das Autodromo Nazionale di Monza war Schauplatz der Saisonläufe 9 und 10. Monza! Da heißt es für die Fahrer und Teams: Weg mit dem Flügelwerk, hier ist Topspeed gefragt. Unser Fahrer Ingo Schmidt fühlte sich vom ersten Training an wohl auf der Strecke. "Der RT12R geht hier wie die Hölle", sagte er bereits nach dem Roll out. Für das Team bestand nun die Aufgabe, ein Setup mit möglichst wenig Flügel zu bauen, was aber auch in den Schikanen und in der Parabolika gut zu fahren ist. Nach einigen Runden mit der Flügeleinstellung "2" wurde überlegt diesen voll komplett abzusenken ("1"). Gesagt getan!
    Bereits die Trainingszeiten zeigten, dass durchaus die Chance besteht in den Grid 1 zu kommen. In den vier Qualirunden schaffte es Ingo allerdings nicht, an seine Trainingszeit (1:48,9) zu kommen. Am Ende der Quali stand eine 1:49,3 auf dem Leaderboard. Das gesamt Team hatte die Befürchtung, dass diese Zeit nicht reichen wird... Doch auch die anderen Fahrer hatten so ihre liebe Mühe mit der Strecke und so schaffte Ingo doch noch den Sprung in den 1. Grid. Die Stimmung im ganzen Team war nun wieder on Top. Ingo nach dem Quali: "Zwar starte ich jetzt von ganz hinten, aber ich bin in Grid 1. Das ist der größte Erfolg des Teams, seitdem wir in dieser Serie an den Start gehen. Jetzt sind wir hier angekommen".
    Das erste Rennen (20min., stehender Start) begann für Ingo also von ganz hinten. Er hatte zwar noch zwei Fahrer hinter sich, die er noch auf der Start/Ziel-Geraden passieren ließ. Bereits in der ersten Kurve gab es schon die ersten havarierten Fahrzeuge und somit die ersten Positionsgewinne für Ingo. Im Rennen zeigte sich noch viel besser, wie gut der Ruf auf der Geraden war. Selbst im Windschatten konnte kein Fahrzeug folgen und in den Kurven ist es für alle so gut wie unmöglich, wenn Ingo keine Fehler machte. Nach einigen Runden waren die Positionen bezogen und Ingo schaffte es vor bis auf Platz 21.
    Im zweiten Rennen (60min, fliegender Start) startete Ingo aus Sicherheitsgründen aus der Boxengasse. Er war nicht der einzige. Auch ein gewisser Christoph Klawiter im BMW Z4 GT3 war unter den aus der Box startenden Fahrer. Genau dieser beschäftigte Ingo die komplette 60 Minuten. Auf der Geraden hatte der Z4 keine Chance. Ingo zog da immer davon und beim Anbremsen kam die Stärke des Z4. Nach jeder Schikane war der BMW wieder im Getriebe unseres Rufs. "Ich konnte den einfach nicht abschütteln und meine Reifen wurden von Runde zu Runde auch nicht besser", kommentierte Ingo diesen Zweikampf. Selbst ein "Schlangenlinien"-Fahren, um den Windschatten zum Abreißen zu bringen, verlief erfolgslos. Der Abstand war immer zwischen 0,3 und 0,8 Sekunden. Nach ca. 35 Minuten machte Ingo seinen Boxenstop, Christoph Klawiter war zwei Runden eher in die Box abgebogen. Vier neue Reifen und 55 Liter Kraftstoff waren angesagt. Der Stop war super und auch die Ein-/Ausfahrt war perfekt gelungen. Als Ingo dann zurück auf die Strecke kam, war wieder dieser BWM Z4 GT3 im Rückspiegel. Nach der ersten Schikane betrug der Abstand nur 0,3 Sekunden. Ingo versuchte mit ein paar guten Runden den Abstand zu vergrößern, aber mehr als 0,8 Sekunden sollten nicht möglich sein. Fünf Minuten vor Rennende konnte Christoph einen kleinen Fehler von Ingo nutzen und vorbeigehen. Da dies vor einer Schikane passierte, hatte Ingo keine Chance gleich zu kontern, sondern musste aufpassen dass nicht der nächste BMW gleich mit durchschlüpfte (wie sich herausstellte ein Teamkollege von Christoph). Mit dem letzten Gummi fuhr der Ruf RT12R als 25. ins Ziel.



    Ingo nach dem Rennen: "Ich bin fix und alle. 60 Minuten Zweikampf. Zu 80% bin ich im Rückspiegel gefahren um zu sehen, ob und wann ein Angriff kommen könnte. Zwei Runden vor dem Boxenstop habe ich gedacht, ich habe mich von Christoph absetzen können, da zwischenzeitlich der Abstand auf 2 Sekunden angewachsen war. Der Boxenstop lief super, großes Lob an das ganze Team, aber was sah ich im Rückspiegel als ich wieder auf die Strecke bin? Christoph. Er kam mit Topspeed die Start-/Ziel-Gerade runter und ich beschleunigte noch aus der Boxengasse raus. Das war eine enge Kiste. Zum Schluss hatte ich keinen Grip mehr auf der Vorderachse und deshalb konnte ich nicht mehr kontern, als Christoph vorbei ging. Habe dann den Platz nach hinten abgesichert. Sorry, aber es war ein GEILES Rennen!"


    Durch die in diesen zwei Rennen eingefahrenen 253 Punkte verbesserte sich Ingo nun auf Gesamtrang 51 (von 92 Fahrer).


    Die Saisonläufe 11 und 12 finden am 11. November auf der Road America statt.
    Keep Racing!

    Suzuka Das japanische Suzuka war Austragungsort der Läufe drei und vier in der AVIA DSTM 2015/2. Der International Racing Course hat eine Länge von 5,807km mit 17 teilweise sehr anspruchsvollen Kurven. Das Team South-State-Racing reiste nach Japan, um weiter in die Physik des neuen Fahrzeugs vorzudringen und um möglichst beide Rennen zu beenden, damit viele Daten mit ins Werk genommen werden können. Unser Fahrer Ingo qualifizierte sich, wie schon in Daytona, für den 2. Grid. Der Start zum ersten Rennen verlief recht unspektakulär und nach den ersten beiden Runden hatte er sein Rhythmus gefunden. Er konnte schließlich etwas bessere Zeiten fahren, als die Konkurrenz um ihn herum. In Runde 8, Ausgangs Kurve 9, drehte sich vor ihm ein Fahrzeug. Es schlug rechts in die Leitplanke ein und wurde wieder zurück auf die Strecke befördert. Ingo schaffte es nicht mehr, dem "Geschoß" auszuweichen und er bekam auf der rechten Seite einen kleinen "Streifschuss". "Ich habe gedacht, wenn ich ein wenig über die Wiese fahre, dann reicht es an mir an ihm vorbei", sagte er nach dem Rennen zu dem Vorfall. Der Ruf RT12R streifte in Folge auf der linken Seite die Leitplanke. Ergebnis dieses leichten Kontaktes: Fahrzeug auf beiden Seiten beschädigt und die Aufhängung gebrochen - Rennen beendet. Es fehlte genau eine Runde, dann wäre Ingo wenigstens in die Wertung gekommen. So war es nach Daytona die zweite Nullnummer im 20min-Rennen.
    Beim Rennen zwei startete Ingo aus der Boxengasse, da er eh ganz am Ende des Feldes gewesen wäre. Er kam gut in das Rennen und er konnte alle 29 Runden ohne größeren Zwischenfälle runterspulen. In der Runde vor dem Boxenstop musste er seinen RT12R "retten", nachdem das Heck dabei war den Fahrer zu überholen. "Die Reifen hatten zu dem Zeitpunkt wohl mehr abgebaut, als ich vermutete. Nach dieser Runde wäre ich eh in die Box gekommen", schilderte Ingo diesen Vorfall. Das Nachtanken und der Reifenwechsel ging ohne Probleme. Am Ende fuhr er als 20. über die Ziellinie und bekam für dieses Rennen 54 Punkte.
    Nach vier von 18 Rennen hat Ingo nun 124 Punkte und liegt in der Fahrerwertung auf Gesamtplatz 62. Jetzt wird es mal an der Zeit, in beiden Rennen zu punkten.
    Die nächsten beiden Läufe finden am 30.09.2015 im belgischen Zolder statt.
    Keep Racing!

    Daytona Am 02.09.2015 hatte das Team South-State-Racing mit seinem Fahrer Ingo Schmidt das erste Rennevent beim Simracing Deutschland e.V. Die Serie gastierte für die ersten beiden Läufe der "Deutschen Simracing Tourenwagen Meisterschaft" (DSTM) auf dem Daytona International Speedway (Florida/USA). Das Event wurde in zwei Grids, 34 Fahrer in Grid 1 und 33 Fahrer in Grid 2, gesplittet. In den Tagen zuvor qualifizierte sich Ingo mit einer Zeit von 1:44,420 für den Grid 2. "In den Grid 1 zu kommen wäre für mich eine Überraschung gewesen. Die Jungs hier sind alle sehr schnell und ein wenig Glück mit dem Windschatten braucht man hier in Daytona auch", sagt Ingo vor dem 1. Lauf.
    In der Qualifikation fuhr Ingo nur um das Rennsetup nochmals zu testen und eine Zeit zu setzen. Mit einer Zeit von 1:46,669 stellte er seinen "Traser Ruf Rt 12 R" in Startreihe 14.
    Lauf 1: Der erste Lauf eines Events geht über 20 Minuten und es wird stehend gestartet (GP-Start). Bereits in der ersten Kurve musste Ingo die ersten Schäden am Fahrzeug zur Box funken. Als er einem sich gedrehten Fahrzeug ausweichen wollte, fuhr dieser los und rammte den "Traser Ruf" auf der Seite. "Mir war es nicht mehr möglich das Auto ohne Gefahr für die Anderen in die Boxengasse zu fahren", rechtfertigte Ingo seine Entscheidung sich zur Box schleppen zu lassen. In der Box wurde dann festgestellt, dass die komplette vordere Aufhängung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nachdem dies von der Crew wieder halbwegs geflickt werden konnte, nahm Ingo das Rennen wieder auf. Doch das Pech sollte weitergehen. In Runde vier war es fast eine Kopie des ersten Vorfalls. Auch hier wurde Ingo von einem sich gedrehten Fahrzeug gerammt, diesmal waren aber die Schäden noch viel größer. Insgesamt verbrachte der "Traser Ruf" mehr als 12 Minuten an der Box. Auch wenn Ingo das Rennen eine Runde vor Rennende wieder aufnahm und die Zielflagge sah, bekommt er für dieses Rennen keine Punkte, da die 75%-Hürde nicht erreicht wurde. Um in die Wertung zu kommen, muss ein Fahrer 75% der Renndistanz des Führenden absolviert haben.
    Lauf 2: Die komplette SSR-Crew arbeitete hart und schaffte es den Wagen für das zweite Rennen fit zu bekommen. Dieses geht über 60 Minuten und gestartet wird fliegend (Indianapolis-Start). Die Startaufstellung ist das Ergebnis von Lauf 1, wobei die ersten acht Fahrzeuge in umgekehrter Reihenfolge an den Start gehen (Reverse-Grid). Diese Regelung bescherte Ingo nun den Startplatz 30. Damit er nun aber einen möglichen Startcrash aus dem Weg geht hat er sich entschieden aus der Boxengasse zu starten. Das gesamte Rennen verlief ohne größeren Zwischenfälle und auch beim regulären Boxenstopp klappte alles ohne Problem. Ingo berichtete nach dem Rennen, dass er zweimal das Fahrzeug fast verloren hätte weil er zu früh auf das Gas gegangen ist. Am Ende stand ein 17. Rang auf der Ergebnistabelle.
    Nach dem Zusammenfügen mit Grid 1 konnte Ingo 70 Punkte einfahren und steht momentan auf Gesamtrang 57 der Fahrerwertung.
    Die Läufe 3 und 4 der AVIA DSTM 2015 finden am 16.09.2015 auf dem Suzuka International Racing Course in Japan statt.
    Keep Racing!

    Stuttgart/Eschweiler Das Team KRS-SSR Motorsport hat sich mit unserem Fahrer Dietmar Blaskowski bei GTR4u.de in die GT-Series eingeschrieben. Für ihn wurde von unserem Kooperationspartner KRS Motorsport ein BMW Z4 GT3 komplett neu aufgebaut. Das Design des Wagens wurde wie immer in Stuttgart bei ingo-steffen-design entworfen und am Fahrzeug angebracht. Das gesamte Team wünscht unserem "Blasi" viel Erfolg in der GT-Series 2015.



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    Stuttgart Das Team South-State-Racing hat sich für die "Deutsche Simracing Tourenwagen Meisterschaft" (DSTM) eingeschrieben. Ausrichter dieser Serie ist der Simracing Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit AVIA Racing. Nach einigen Probefahrten im Ruf Rt12R blickt Ingo Schmidt zuversichtlich auf die anstehenden Aufgaben. Gefahren wird mit der Simulation iRacing auf neun Strecken. Daytona, Monza, Spa, Nürburgring,... "Ich freue mich in einer neuen Serie, gegen neue Mitstreiter auf dieses traumhaften Kursen zu fahren", sagte Ingo bei einem Test auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Kanada.
    Das Fahrzeug befindet sich bereits bei KRS damit André Krumbach auch die letzten Pferdchen aus dem Wagen zu holen. Direkt im Anschluss sind die Jungs von ingo-steffen-design dran um dem Traser-Ruf auch die optische Note zu verpassen. Auch wenn die Saison erst am 02.09.2015 in Daytona beginnt, ist bei allen Beteiligten eile angesagt. Ingo möchte so schnell es geht wieder auf die Strecke um sich mit den Fahrzeug-Setups zu beschäftigen.


    Daytona, FL Viele Jahre sind vergangen, in denen das Team South-State-Racing nur auf der Rundstrecke unterwegs war. Es wurde wieder Zeit für das Oval.
    Am vergangenen Mittwoch war es dann soweit, die Class B Series von Virtual-Oval.de war zu Gast in Florida. Ingo startete mit dem #47 Traser Chevy Camaro auf dem Interational Speedway in Daytona. Schon in der Qualifikation war ein Umdenken gefordert. In den meisten Rundstrecken-Serien hat man eine bestimmte Zeit und kann da so viele Runden drehen wie man möchte. Im Oval und speziell jetzt in Daytona sind es zwei fliegende Runden. Nach einem fast-Dreher in der Outlap war der Schwung für die erste Runde schon beim Teufel. "Ich habe versucht, in der ersten gezeiteten Runde so viel Speed aufzunehmen, damit die Zweite dann perfekt wird", sagte Ingo nach dem Quali. Überraschenderweise schaffte er es, seinen Camaro auf die dritte Startposition zu stellen.
    Der Rennstart verlief ohne Zwischenfälle und wie befürchtet wurden die ersten 20 Runden in "two-wide" (immer zwei Autos nebeneinander) gefahren. Dann kam die Runde 28... Ingo war zu dem Zeitpunkt auf P5 und die ersten langsamen Autos waren auf der Strecke unterwegs (durch Schäden verursacht). Er war gerade beim überrunden eines Fahrzeugs auf äußeren Spur, als vor ihm ein noch langsameres Fahrzeug auftauchte, das genau auf der Mitte der Strecke unterwegs war. "Nach innen konnte ich nicht, da war ein Überrundeter, direkt hinter mir hing mein Verfolger, also was sollte ich machen, als ganz nach oben an die Mauer zu gehen? Kurz bevor wir im three-wide waren, zog der langsame auch nach außen. Hätte er seine mittlere Spur gehalten wäre nichts passiert!" So kommentierte Ingo nach dem Rennen die Aktion, die zu einem Einschlag seines Camaros mit ca. 300 km/h in die Wand endete. Der Wagen prallte Gott-Sei-Dank an der Mauer ab und schleuderte ins Infield. Mit qualmenden Motor und einer sehr angeschlagenen Karre fuhr er schließlich in die Box. Nach endlosen drei Minuten (das war nur das nötigste was geflickt wurde) nahm Ingo dann wieder das Rennen auf, um festzustellen, dass mit ca. 260km/h, mindestens 30-40 km/h Topspeed fehlten. Vier Runden später kam er wieder an die Box, um das restliche Fahrzeug auch flicken zu lassen. Dieser Stop dauerte über acht Minuten!
    Mit dem Ziel, das "Comback-Rennen" zu beenden, ging der Traser-Camaro schließlich wieder ins Rennen. Die Topspeed war mit ca. 270-280 km/h doch etwas besser, aber immer noch weit weg um mithalten zu können. In Runde 61 war der Chevy dann endgültig fertig. Mit einem lauten Schlag verabschiedete sich das V8-Aggregat und Ingo blieb ohne Antrieb am Anfang der Boxengasse stehen.
    Fazit von Ingo einen Tag nach dem Rennen: "Das Ergebnis des Comback-Rennens habe ich mir anders vorgestellt. Startplatz 3 und dass ich die ersten knapp 30 Runden gut mitgefahren bin, stimmen mich positiv für die kommenden Events."

    Es ist vollbracht!!! Project LMP1 geht weiter...
    Nach einem Wechselbad der Gefühle und einer Quali, die durchwachsener nicht hätte sein können, qualifizierte sich das Team "KRS-SSR-Motorsport" um die Fahrer Heiko Kostin, Dietmar Blaskowski und Ingo Schmidt für die 24h de la Sarthe. Bei den Gesamt sieben Qualifikationsrennen konnte das Team nur dreimal punkten und zitterte sich mit nur 27 Punkten in das Hauptevent. Zu kämpfen hatte das Team vor allem mit den Fahrerwechseln, die einfach nicht klappen wollten. Drei Ausfälle waren alleine hier passiert, wobei das Team zweimal aussichtsreich im Rennen lag.
    Jetzt aber alles egal. Der Startplatz ist sicher und jetzt gilt es, sämtliche technische Probleme zu beseitigen und das Fahrzeug auf das Rennen abzustimmen. Das Team geht zum ersten Mal mit einem gesamtsiegfähigen Auto, einem Lola Aston Martin, an die Sarthe.
    In knapp 19 Tagen ist es dann soweit... Drücken wir die Daumen!

    Okayama Am 8.1.2014 sind die beiden South-State-Racing-Piloten Ronald Müchling Torsten Schoeps zum Saisonfinale nach Okayama in Japan gefahren. Zum Ende der Saison war es leider immer weniger Teams möglich, ihre Fahrzeuge an den Start zu bringen. Folglich waren nur 22 Fahrzeuge zum Start gemeldet und dementsprechend starteten beide Fahrer wieder in Grid 1.
    Ronald Müchling erreichte in der Qualifikation einen guten 18.Platz, Torsten Schoeps startete als 21.
    Leider wurde auch auf dieser Strecke der enorm hohe Reifenverschleiß des schweren Peugeot den beiden Fahrern zum Verhängnis. Ronald Müchling musste das gesamte Rennen über seine Position gegen die hinter ihm fahrenden verteidigen. So lag er am Ende des 1. Rennens auf Platz 20, Torsten Schoeps kam als 22. ins Ziel.
    Im 2.Rennen konnten sich die Piloten wieder um ein paar Plätze verbessern. Auch wenn die weiter steigenden Temperaturen dem Team das Leben schwer machten konnten die Plätze 18 für Ronald Müchling und 20 für Torsten Schoeps erreicht werden.
    Dies bedeutete für die Gesamtwertung für das Saisonfinale in Okayama das bisher beste Ergebnis für die beiden SSR-Fahrer. Ronald Müchling wurde 19., Torsten Schoeps 20.


    Am Ende der Saison haben die beiden SSR-Fahrer in der Fahrerwertung die Top 30 noch erreicht. Torsten Schoeps liegt am Ende auf Platz 28, Ronald Müchling auf Platz 29. Auch in der Teamwertung konnte man sich verbessern und hat am Ende Platz 15 geschafft.


    Eine weitere Saison wird das Team South-State-Racing allerdings nicht mehr in der WTCC fahren. Es wurde entschieden in Zukunft in der GTP Pro der Racersleague zu starten.

    as-Sachir Der 7. von 8 Läufen der WTCC fand am 11.12.2013 in Bahrain statt.


    Die heißen Außentemperaturen vor Ort und der damit verbundene, hohe Reifenverschleiß ließen die Hoffnungen der beiden South-State-Racing-Fahrer Ronald Müchling und Torsten Schoeps auf eine gute Platzierung schwinden, wenngleich das Auto auf der Strecke insgesamt einen guten Eindruck hinterließ. Da nur 29 Fahrzeuge zum Rennen angemeldet wurden konnten die beiden South-State-Racing-Fahrer in Grid 1 starten.


    Startplatz 25 für Ronald und Startplatz 27 für Torsten waren bei den gegebenen Witterungsbedingungen das erwartungsgemäße Qualifyingergebnis.


    Direkt nach dem Start profitierte Ronald Müchling von einer größeren Kollision im Mittelfeld in deren Folge er einige Plätze gutmachen konnte und bis auf P22 vorkam. Fortan sah er sich heftigen Attacken der hinter im liegenden Fahrer ausgesetzt, Roland behielt jedoch die Nerven und konnte Platz 22 bis ins Ziel mit fairen Mitteln verteidigen. Das erste Rennen von Torsten Schoeps verlief ohne nennenswerte Ereignisse, so dass er am Ende auch als 27. über die Ziellinie fuhr.


    Im 2. Rennen konnten die SSR-Fahrer Plätze gut machen. Torsten lag am Ende auf Platz 26, Ronald konnte sein bisher bestes Rennergebnis einfahren mit einem, gemessen an den Temperaturbedingungen sehr guten 19. Platz.


    Im Gesamtklassement des Rennens erreichte Ronald Müchling damit Platz 21 und Torsten Schoeps Platz 26. In der Fahrerwertung rückte Ronald von Platz 36 auf Platz 32 vor, Torsten verbesserte sich um zwei Plätze auf Rang 30. Das Team South-State-Racing liegt in der Teamwertung nun auf Platz 16.


    Das letzte Saisonrennen findet am 8.1.2014 in Okayama (Japan) statt.

    Bathurst Am Wochenende 11./12.01.2014 fand im australischen Bathurst Round 3 der GT3 Endurance Multileague statt.


    Die 8 Wochen zwischen den Rennen in Laguna Seca und Bathurst nutze das Team um Ingo Schmidt, Heiko Kostin, Patrick Schwanz und Dietmar Blaskowski um unzählige Trainingskilometer abzuspulen und die eine oder andere Setupeinstellung zu testen.


    Obwohl Dietmar Blaskowski im Qualifying seine persönliche Bestzeit von 2:06,002 nur knapp verfehlte, reichte es am Ende des Zeittrainings nur zu Gesamtrang 21. Aufgrund der guten Qualifyingzeiten in den Testrennen hatte sich das Team hier eine deutlich bessere Platzierung erhofft. Ob die gegnerischen Teams in den Testrennen zuvor mit angezogener Handbremse gefahren sind wird man wohl nie erfahren, jedenfalls konnten nahezu alle Konkurrenten eine Schippe drauflegen und ihre Zeiten zum Teil deutlich nach unten verbessern.


    Pünktlich um 15 Uhr am Samstag wechselte die Startampel von Rot auf Grün und die 24 Teams begaben sich auf die Hatz zweimal rund um die Uhr. Die oberste Devise unseres Teams lautete wie immer: Sich aus allem raushalten und Escape vermeiden, was die ersten 30 Minuten auch sehr gut funktionierte. Dietmar Blaskowski hatte sich zwischenzeitlich bis auf P17 vorgearbeitet, dann aber ohne Gegenwehr wieder zwei Plätze hergegeben.


    Der erste Boxenstopp kam allerdings früher als geplant. Dietmar wollte in den Esses einem der vorne platzierten Teams nicht im Weg stehen und pushte ein wenig zu hart. Das Ergebnis war, dass sich nach einer leichten Berührung der Streckenbegrenzung der Frontsplitter verabschiedete und die Box angesteuert werden musste. Der erste Stopp dauerte reparaturbedingt mehr als 20 Sekunden länger als ein normaler Stopp.


    Nach etwas mehr als 2 ½ Stunden übergab Dietmar auf P19 liegend das Lenkrad an Ingo Schmidt. Ingo fuhr seinen Doppelstint ohne besondere Vorkommnisse und übergab auf P17 liegend an Patrick Schwanz. Patrick war es dann auch vorbehalten, den einzigen Servercrash an diesem Wochenende erleben zu dürfen. Das Team nutze die Zwangsunterbrechung und vollzog direkt den Fahrerwechsel. Heiko Kostin klemmte sich nun für die nächsten knapp 150 Minuten hinter das Lenkrad des britischen Edelrenners.


    Als anschließend Dietmar wieder von Heiko übernahm, war es mittlerweile tiefste Nacht in Down Under. Dietmar, Ingo und anschließend wieder Dietmar gasten nun richtig an und gehörten zu den Schnellsten in der Nacht. Mit konstant schnellen Rundenzeiten fuhren die beiden teilweise bis auf P16 vor und hatten die Punkteränge schon vor Augen.


    Beim letzten Wechsel zwischen Ingo und Dietmar gab es jedoch einen technischen Defekt, der das Team zwang ESC zu drücken. Was war geschehen? Dietmar jointe rechtzeitig auf den Server und Ingo stellte alles für einen Boxenstopp inkl. Fahrerwechsel ein. Der Stopp verlief problemlos und die Zeit bis zum Wechsel zählte wie gewohnt zurück. Als die Zeit auf 0 heruntergelaufen war und Dietmar die Kontrolle hatte ging nicht mehr viel. Der Motor lief, da Ingo ihn zuvor schon gestartet hatte und Dietmar konnte auch einen Gang einlegen, aber das Gaspedal reagierte nicht. Dietmar versuchte alles Mögliche, führte u.a. ein Force Feedback Reset durch, aber der Fehler lies sich nicht beheben. Letztendlich blieb keine Wahl als schweren Herzens die ESC-Taste zu drücken. Die Punkte rückten damit wieder in weite Ferne.


    Dietmar gab anschließend nochmals alles und übergab nach seinem Doppelstint wieder an Heiko, der seine Runden ohne Probleme und besondere Vorkommnisse routiniert abspulte und anschließend an Patrick übergab.


    Patrik hatte an diesem Sonntag nicht seinen allerbesten Tag erwischt und so kam es, dass er nach einem Fahrfehler den Boliden zwar noch abfangen konnte dieser jedoch so unglücklich mit dem Unterboden auf einer Bodenwelle aufsetzte, dass kein Weiterkommen mehr möglich war. Es blieb letztendlich keine Alternative als das Auto mittels der ESC-Taste an die Box zurückzubringen. Wertvolle Zeit verstrich bis man wieder auf die Strecke durfte und das Team wurde im Feld weit nach hinten durchgereicht.


    Die letzten 4 Stunden gab das Team nochmal alles, schließlich wollte man zumindest noch in die Top 20 gelangen. Die Chancen hierfür standen nicht schlecht, da bei einem Langstreckenrennen auch auf die letzten Meter immer mit Defekten oder längeren ESC-Phasen bei dem ein oder anderen Team zu rechnen ist.
    Der unermüdliche Einsatz sollte sich am Ende noch auszahlen. Das Team überquerte auf P19 die Ziellinie.

    Macau Am 27.11.2013 gastierte die WTCC der Racersleague im heißen Macau. Die beiden Peugeot-Piloten Torsten Schoeps und Ronald Müchling flogen gut vorbereitet und mit einer Starterlaubnis für Grid 2 nach Südostasien. Am Renntag wurde allerdings deutlich, dass es für etliche Fahrer aus Grid 2 nicht möglich sein wird ihr Rennfahrzeug an den Start zu bringen. Daher wurde von der Rennleitung entschieden, dass nur in einem Grid gestartet wird.


    Bei insgesamt 28 Startern schwindeten die Hoffnungen der beiden SSR-Fahrer auf gute Platzierungen mit den steigenden Streckentemperaturen. Streckentemperatur von 50°C und mehr ließen den Reifenverschleiß des schwereren Peugeot 407 stark ansteigen, so dass eine reifenschonende Fahrweise notwendig wurde.


    Die Folge waren die enttäuschenden Startplätze 24 für Ronald Müchling und 27 für Torsten Schoeps. Im Rennen fiel Ronald Müchling durch einen unverschuldeten Unfall und die in dessen Folge verstopfte Rennstrecke auf Platz 25 zurück. Weitere, größere Kollisionen blieben im 1.Rennen glücklicherweise aus. Die beiden SSR-Fahrer fuhren auf den Rängen 25 (Ronald Müchling) und 26 (Torsten Schoeps) durch das Ziel.


    Im 2.Rennen konnte Ronald Müchling zwischenzeitlich bis auf Platz 22 vorfahren. Lange Zeit erschien es durchaus möglich das Ronald noch weitere Plätze gutmachen kann bis er durch einen Fahrfehler und den damit einhergehenden Kontakt mit der Streckenbegrenzung das Auto stark beschädigte. An eine weitere Aufholjagd war fortan nicht mehr zu denken, Ronald gelang es mit dem beschädigten Fahrzeug jedoch wenigstens noch Platz 24 ins Ziel zu retten. Torsten Schoeps konnte im 2.Rennen einen Platz gutmachen, er fuhr als 25. über die Ziellinie.


    In der Gesamtwertung für Macau belegen die beiden SSR-Fahrer somit die Plätze 24 (Ronald Müchling) und 25 (Torsten Schoeps). Für das nächste Rennen in Bahrain hat Ronald Müchling damit die Starterlaubnis für Grid 1.


    In der Fahrerwertung rückt Torsten Schoeps von Platz 35 auf Platz 32 vor. Ronald Müchling konnte sich vom letzten Platz (43.) auf den 36. Platz verbessern. Auch in der Teamwertung verbesserte sich das Team South-State-Racing vom 19. auf den 17. Platz.


    Das nächste Rennen findet am 11.12.2013 in Bahrain statt. In den Vorbereitungen schien der Peugeot auf dieser Strecke konkurrenzfähiger zu sein. In Bahrain ist jedoch mit einer weiteren Hitzeschlacht und hohen Streckentemperaturen zu rechnen, so dass die beiden Piloten ihre Chancen auf ein gutes Resultat in den vorderen Plätzen eher gering einschätzen.

    Brand Hatch Der 5. von 8 Läufen der WTCC Saison 13 wurde am 13.11.2013 in Brands Hatch ausgetragen. Für das Team South-State Racing waren wieder Torsten Schoeps und Ronald Müchling am Start. Bereits im Training erkannten die Fahrer, dass der Peugeot 407 auf dieser Strecke durch sein etwas höheres Gewicht im Nachteil sein wird. Beide Fahrer konzentrierten sich daher bei der Abstimmung von Anfang an auf das Rennen, zumal die Witterung bei den Trainingssessions sehr unbeständig und regnerisch war. Entsprechend waren die Erwartungen in Bezug auf das mögliche Qualifikationsergebnis nicht sehr hoch. Torsten Schoeps landete auf dem 10. Platz, Ronald Müchling konnte einen 6. Platz herausfahren.


    Das 1. Rennen verlief für beide Fahrer ohne nennenswerte Überraschungen und Zwischenfälle. Ronald Müchling konnte seinen Startplatz bestätigen und kam als 6. ins Ziel. Torsten Schoeps machte im Verlauf des Rennes drei Plätze gut und wurde 7.


    Für das 2. Rennen wurden die Startplätze entsprechend des Reglements der WTCC nach dem Ergebnis des 1. Rennens vergeben. Die Fahrer, die im ersten Rennen auf den Plätzen 1-8 ins Ziel kommen starten in umgekehrter Reihenfolge.


    Dies bedeutete für die beiden SSR-Fahrer, dass sie auf den Plätzen 2 (Torsten Schoeps) und 3 (Ronald Müchling) ins 2. Rennen gingen. Torsten Schoeps wurde bereits kurz nach dem Start eine Kollision der beiden unmittelbar vor ihm liegenden Fahrer zum Verhängnis. Das unabdingbare Ausweichmanöver kostete ihn etliche Plätze. Im Ziel lag er auf Platz 9. Auch Ronald Müchling schaffte es nicht, die schnelleren Fahrzeuge hinter sich zu halten. Bereits in Runde 4 lag er – bedingt durch einige nicht weiter geahndeten Rempeleien - wieder auf Platz 6. Diesen konnte er auch ins Ziel bringen.


    Für das Gesamtergebnis des Rennwochenendes ergibt sich für Torsten Schoeps somit der 8. Platz und für Ronald Müchling der 5. Ronald hat damit denkbar knapp den Aufstieg in Grid 1 verpasst, der ihm bei Erreichen des 4. Platz gewunken hätte.


    In der Gesamtwertung liegt Torsten Schoeps nun auf Platz 35 und Ronald Müchling auf dem 43. und somit letzten Platz. Dies liegt natürlich auch darin begründet, dass beide Fahrer erst zur Saisonmitte in die Rennserie eingestiegen waren. Trotzdem erhoffen sich beide in den kommenden Rennen noch einige Plätze gutmachen zu können. In der Teamwertung ist South-State-Racing bereits bis auf Platz 19 vorgerückt.


    Das nächste Rennen findet auf der Stadtstrecke von Macau am 27.11.2013 statt. Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass diese Strecke wieder etwas besser zum Peugeot 407 passt und für unsere Fahrer sogar die erste Top 5- Platzierung im Bereich des Möglichen ist.

    Monza Am 30.10.2013 war die WTCC der Racersleague in Monza zum 4. von 8 Läufen der Saison 13 zu Gast. Mit dabei waren für das Team South-State-Racing auch erstmalig die beiden Fahrer Ronald Müchling und Torsten Schoeps. Als Neueinsteiger mussten beide mit 15kg Zusatzgewicht in Grid 2 starten. Das Auto, der Peugeot 407 von 2006, lief in Monza ganz gut, trotzdem reichte es in der Qualifikation nur für Platz 10 und 11. Da beide Fahrer das Setup aber auf das Rennen ausgelegt haben war durchaus eine gute Platzierung im Rennen möglich. Platz 4 berechtigt hierbei zum Aufstieg in Grid 1 für das nächste Rennen.
    Leider kam für Ronald Müchling bereits das Aus nach der Aufwärmrunde in Rennen 1 als die Technik streikte. Somit war auch ein Start in Rennen 2 nicht mehr möglich. Im Nachhinein wäre beim Vergleich der Rennzeiten auch eine Platzierung im vorderen Drittel möglich gewesen. Schade!
    Für Torsten Schoeps liefen beide Rennen auch nicht optimal ab. Im 1. Rennen konnte er nach einem Aufhängungsschaden in Runde 1 und einigen Mißverständnissen mit der Boxencrew im Ziel Platz 9 realisieren. Das 2. Rennen lief zwar besser, da pannenfrei, ab, aber auch hier war das Ergebnis der 9.Platz. Im Gegensatz zu Ronald Müchling konnte Torsten Schoeps zumindest ein paar Punkte für das Team erfahren.
    Beide Fahrer hoffen nun auf das nächste Rennen am 13.11.2013 in Brands Hatch, da sie dort ohne Zusatzgewicht starten dürfen.

    Spa-Francorchamps Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit. Der Saisonauftakt der Endurance Multileague (E-MLT) 2014 mit dem 24h Rennen in Spa-Francorchamps stand ins Haus. Das gesamte Team hatte schon lange auf dieses Event hin gefiebert. Unzählige Testrunden gedreht, Reifen en Mass verschlissen, mit Sponsoren verhandelt, ein Design entworfen und schlussendlich eine Renntaktik ausgetüftelt.Beim offiziellen Qualifying am Freitagabend belegte man den 29. Gesamtrang. Bedingt durch einige Strafen gegen andere Teams, rutschte man noch ein paar Plätze weiter nach vorn.Aber im Grunde genommen war die Startplatzierung nebensächlich, denn ein 24h Rennen wird nicht in der ersten Runde entschieden.
    Für das Rennen wurde eine simple Taktik ausgegeben: Möglichst viele Runden abspulen, sich aus allen Rangeleien auf der Strecken heraushalten um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden, damit möglichst wenig die Escape-Taste verwendet werden muss, die immer eine 10-minütige Boxenstrafe zur Folge hat. Getreu dem Motto: Lieber mal die eine oder andere Sekunde liegen lassen und etwas langsamer als die angepeilte Rundenzeit unterwegs zu sein, anstatt zehn endlos lange Minuten in der Box zu verweilen, denn damit handelt man sich schnell vier Runden Rückstand ein.Um 15:15 Uhr, nach einer Einführungsrunde, wurde das Rennen freigegeben. Ingo Schmidt, unser Startfahrer, war voll konzentriert bei der Sache und dies war auch erforderlich, denn schon in der ersten Runde kreiselten einige Autos vor ihm über die Piste. Doch der Renngott schlug erbarmungslos zu. So sehr Ingo auch darauf bedacht war den plötzlich vor ihm auftauchenden Hindernissen aus dem Weg zu gehen, das was hinter ihm geschah konnte er nicht beeinflussen. So kam es, dass er beim Anbremsen zu Turn 13 plötzlich von hinten touchiert wurde. Der McLaren entwickelte ein Eigenleben, brach nach links aus und knallte vorne links in die Reifenstapel, wobei der Einschlagwinkel so unglücklich war, das das vordere linke Rad komplett abriss. Die oberste Priorität, die Escape-Taste unter allen Umständen zu vermeiden, war damit schon in der allerersten Runde hinfällig. Ingo konnte das Auto nicht mehr von der Stelle bewegen und musste zwangsläufig Escape drücken. Damit hatte man zu einem sehr frühen Zeitpunkt bereits vier Runden Rückstand, der bei der enormen Leistungsdichte der Piloten nur sehr schwer wieder wettzumachen war.Es sollte zu diesem frühen Zeitpunkt des Rennens nicht der einzige Aufenthalt in der Box bleiben. Nachdem die fremdverschuldete Zeitstrafe abgesessen und Ingo endlich wieder auf der Strecke war, pushte er mit ordentlich Wut im Bauch um die eine oder andere Sekunde wieder reinzuholen. Es kam wie es kommen musste, nach einigen Runden übertrieb er es in Les Combes. Das Auto rutsche nach links von der Strecke und abermals gab es Kontakt mit den Reifenstapeln. Dabei wurde der Frontsplitter komplett abgerissen und damit die Aerodynamik so stark beschädigt, dass an ein Weiterfahren nicht zu denken war. Ingo gelang es dieses Mal jedoch aus eigener Kraft in langsamer Fahrt die Box zu erreichen, tankte voll, holte sich neue Reifen, einen neuen Splitter und weiter ging die Hatz.Es sollte leider nicht der letzte unplanmäßige Boxenstopp für Ingo gewesen sein. Im Verlauf der weiteren Runden kam er irgendwann mit knapp 130 km/h aus Turn 11 heraus und erstarrte fast vor Schreck. Gerade hatten sich zwei Autos von der Strecke katapultiert . Eines davon wurde nach einem Einschlag in der rechten Leitplanke wieder zurück auf die Piste geschleudert, genau vor die Frontschürze unseres McLaren. Eine Kollision war unvermeidbar und erneut war es der Frontsplitter der sich verabschiedete. Dies bedeutete wiederum vorsichtig in die Box fahren, Schäden reparieren lassen, Sprit und Reifen erneuern und weiter. Dies war dann für Ingo zunächst der letzte unfreiwillige Stopp in seinem Stint. Nach gut 2 ½ Stunden übergab er das Steuer an Heiko Kostin.
    Heiko hatte mehr Glück bei seinen zwei Stints, zumindest bis kurz vor dem planmäßigen Wechsel. Wie es genau dazu kam, ob er sich verschaltet hatte oder es sich um einen technischen Defekt handelte konnte Heiko im Nachhinein nicht mehr sagen.Jedenfalls schlugen plötzlich dicke Flammen aus dem Heck unseres britischen Kollegen – kapitaler Motorschaden! Der zweite Escape war damit nicht zu vermeiden. Das Boxenteam war sich in dem Moment nicht sicher , ob es in dieser Situation möglich ist auch direkt einen Fahrerwechsel durchzuführen ohne nochmals eine Strafzeit zu kassieren, daher wurde dieses Vorhaben schnell verworfen. Man entschied sich daher Heiko nochmals für eine Runde auf die Strecke zu schicken und erst anschließend den Fahrerwechsel auf Dietmar Blaskowski zu vollziehen. Heiko bekam die Anweisung beim nächsten Boxenstopp die Einstellungen so vorzunehmen, dass kein Reifenwechsel durchgeführt wird und auch nicht getankt wird. Im Eifer des Gefechts kam es hier zu einem folgenschweren Fehler: Heiko stellte versehentlich 0 Liter Benzin für den nächsten Boxenstopp ein. Das Ergebnis war, der Fahrerwechsel ging innerhalb von 2 Sekunden über die Bühne. Leider war unsere Pitcrew aber auch so schnell, dass sie es schafften in diesen 2 Sekunden 125 Liter Bezin abzulassen und damit den Tank vollständig zu entleeren. Dietmar konnte nicht losfahren, denn der McLaren sprang Mangels Benzin erst gar nicht an. Dem Team blieb nichts weiter übrig als erneut Escape zu drücken. Dies war bereits der dritte Escape innerhalb von 4h. Alles in allem hatte man sich so schon gute 16 Runden Rückstand eingehandelt.
    Zumindest Dietmar blieb von weiteren Unfällen verschont, allerdings gab es während seines Stints, den ersten von insgesamt 5 Rennabbrüchen. So ging es dann in die Nacht. Heiko Kostin, gesundheitlich angeschlagen, musste leider kurzfristig seine geplanten Einsätze in der Nacht absagen. Somit hieß es für Ingo und Dietmar fahren was das Zeug hält und Boden gut machen. Man arbeitete sich in der Nacht, stellenweise von Platz 33 bis auf Gesamtrang 29 vor. Bedingt durch reguläre Stopps fiel man aber wieder bis auf Rang 31 ab.
    Die letzten 4h Rennstunden brachen an und man hatte sich geeinigt, dass jeder noch einen Stint fährt. Ingo übernahm den ersten Part und wurde dann von Heiko abgelöst. Dieser saß gerade mal eine gute halbe Stunde hinter dem Lenkrad als letzmalig des Rennen von der Rennleitung abgebrochen werden musste. Dies nutze das Team und vollzog während des Abbruchs gleich den letzten Fahrerwechsel. Zum Schluss gaste Dietmar nochmal richtig an, denn man befand sich in derselben Runde wie die direkten Konkurrenten. Man wollte unbedingt noch ein paar Plätze gutmachen, weg von Platz 30 . Bereits im Bereich Pouhon in der ersten Runde nach dem Restart konnte Dietmar sich diesen Rang sichern. Er versuchte Meter um Meter gut zu machen, was ihm auch gelang. Nach gut 30 Minuten teilte Ingo ihm über Funk mit, dass er das Rennen in Ruhe nach Hause fahren kann, denn mittlerweile hatte man 5 Runden Vorsprung auf Gesamtrang 30, bei gleichzeitigem Rückstand von 3 Runden auf Platz 28. Dietmars Antwort war eindeutig. „Erst wenn abgewunken ist, geht nichts mehr. Solange gefahren wird kann immer was passieren und dann ist man froh über jeder Sekunde.“ Natürlich musste er selbst auch aufpassen keinen Fehler zu machen.Dietmar sollte Recht behalten. Kurz vor Schluss, musste das vor uns liegende Team Escape drücken und eine Strafe von über 6 Minuten absitzen. Dies reichte aus, um in der vorletzten Runde noch einen Platz nach vorne zu fahren.

    Lime Rock, Connecticut, USA Am 22. Oktober fand im Lime Rock Park der 6. Lauf der GTT Saison 2 2013 statt.
    Dietmar Blaskowski unterbrach die Testfahrten für die E-MLT 2013/2014 im kalifornischen Laguna Seca und machte sich mit Euroberlin VA auf die 3.071 Meilen lange Reise. Nach kurzer Umgewöhnungszeit vom McLaren auf den Porsche 997 GT3 RSR setzte er seinen Boliden aus Weissach im Zeittraining auf P13.
    Die Strecke im Lime Rock Park ist mit 2,41 km verhältnismäßig kurz und zudem noch nicht sonderlich breit. Diese Rahmenbedingungen versprachen bei 31 Startern ein interessantes und spannendes Rennen. Zusätzliche Würze brachte noch die Renndauer von 2 Stunden ins Spiel. Die Frage die sich alle Piloten stellten war, wie lange halten die Reifen auf der linken Seite, denn Lime Rock weist gerade mal 7 Kurven auf, davon nur eine Linkskurve. Dietmar entschied sich mit einem vollen Tank und den mittleren Reifen ins Rennen zu gehen.
    Unmittelbar beim Start verlor er im Getümmel einen Platz und durch eine Berührung in Turn 1 noch einen weiteren, konnte in den nachfolgenden Runden jedoch von Fehlern der anderen Piloten profitieren.
    Im direkten Vergleich mit den meisten anderen Fahrern, die auf einer 2- oder sogar 3-Stopp-Strategie unterwegs waren, spülte es Dietmar, der eine 1-Stopp-Strategie gewählt hatte, bis kurz vor seinem Boxenstopp sogar bis auf P4 vor. Vor seinem Besuch bei der Pitcrew holte ihn jedoch die Meute der frühen Boxenstopper wieder ein und somit ging es auf P9 zum Service. Unglücklicherweise schlich sich beim Stopp von Dietmar ein folgenschwerer Fehler ein, denn anstatt 38 Liter Benzin in den Tank zu füllen, tankte seine Crew nur bis auf 38 Liter auf. Somit war die geplante und erfolgversprechende Ein-Stopp-Strategie Makulatur, denn jetzt war klar, dass Dietmar ca. 25 Minuten vor Rennende nochmal zum Nachtanken an die Box musste. Der zweite Tankstopp verlief ohne Probleme.
    Dietmar holte nochmal alles aus seinem Porsche heraus, aber am Ende reichte es nur zu P15. Ein wenig enttäuscht über die Platzierung ging es noch am selben Abend mit Euroberlin VA zurück nach Laguna Seca.
    Ohne den entscheidenden Fehler beim Tanken, wäre ein ähnlich gutes Ergebnis wie 14 Tage zuvor auf dem Moscow Raceway möglich gewesen.
    Dort erzielte Dietmar mit P4, sein bislang bestes Saisonergebnis.
    Patrick Schwanz, der ebenfalls in der GTT unterwegs ist, konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht am Rennen teilnehmen.
    Bereits am 10. November geht es mit dem 7. Lauf der GTT in Ruapuna weiter. Hoffen wir, dass dann wieder beide Piloten am Start sind und möglichst viele Punkte ergattern.

    Stuttgart/Eschweiler Nach Abschluss der Testfahrten im belgischen Spa, ist das Team wieder zurückgekehrt. André Krumbach und alle Fahrer sind nun an den Auswertungen um den Wagen den letzten Schliff für den Saisonauftakt der GT3 Endurance Multileague zu geben. Auf das Fahrzeug selbst müssen die Jungs aber gerade verzichten, da dieser sich gerade beim Folieren befindet. Das neue Design entstand in den heiligen Hallen von ingo-steffen-design in Stuttgart. Unter Berücksichtigung des Hauptsponsors "EuroBerlinVA" wird der McLaren in einem dunklen blau auftreten. Wir alle sind schon gespannt, wie der Wagen aussieht. Es dringen kaum Infos nach außen. Er soll aber ein schwarzes Dach besitzen.
    Unser Teamchef Ingo Schmidt hat in der Zwischenzeit zwei neue Partner an Land ziehen können. Sämtliche Schmierstoffe für unsere "Dienstautos" kommen jetzt aus dem Hause Liqui Moly. Auf diese Partnerschaft ist Ingo sehr stolz. Zum einen ist die Liqui Moly GmbH für ihr Firmenmoto bekannt ("Motorenöle und Additive made in Germany"), zum anderen ist die Firma mit Sitz in Ulm quasi ein Nachbar des Teams South-State-Racing. Als zweiten neuen Partner konnte die Hella KGaA Hueck & Co. gewonnen werden. Sämtliche Licht- und Elektronik-Teile werden uns nun von Hella zur Verfügung gestellt.
    Wir sind uns alle einig, dass die Erfahrung und das Know-how dieser beiden Traditionsmarken unsere Autos verbessern wird.

    Brands Hatch Am Sonntag den 8. September fand in der englischen Grafschaft Kent, auf dem Brands Hatch Circuit, der dritte Lauf der GTT 2013 S2 Meisterschaft statt. Unsere Piloten Patrick Schwanz, Dietmar Blaskowski und Melkus waren bestens vorbereitet und hatten sich einiges vorgenommen. Im Gegensatz zum letztjährigen Rennen in Brands Hatch zeigte sich Petrus diesmal gnädig und verschonte die Teilnehmer mit Wetterkapriolen. Wer aber Brands Hatch kennt, der weiß das man hier auch im Trockenen höllisch aufpassen und sein Auto perfekt abgestimmt haben muss.
    Das Qualifying verlief unterschiedlich für unsere drei Protagonisten. Patrick Schwanz, der als führender in der Meisterschaft auf die Insel anreiste, sicherte sich mit 1:29,595 Startplatz 12. Dietmar Blaskowski brauchte für die 4,206 Km lange Strecke exakt 2,99 zehntel länger und startete somit von Platz 16. Melkus belegte mit 1:30,742 den 19. Rang in der Startaufstellung.


    Der Rest ist relativ schnell erzählt. Dietmar erwischte einen guten Start, verlor keinen Platz und kam auch sicher durch die erste Kurve. In Turn zwei musste er höllisch aufpassen, denn dort waren mehrere Autos kollidiert, unter anderem auch Patrick, aber dazu später mehr. Er schaffte es, sich an den stehenden Fahrzeugen vorbei zu manövrieren ohne dabei Schaden zu nehmen und lag damit schon auf Platz 9. Drei Kurven weiter verabschiedete sich das vor ihm fahrende Auto und schon war Dietmar 8. So ging es in die zweite Runde. Dietmar immer noch ein wenig vorsichtig unterwegs, weil die Reifen noch nicht auf optimaler Betriebstemperatur waren, lag auch zu Beginn der dritten Runde noch auf Position 8 und hatte sich bereits nach hinten etwas Luft verschafft. Dann der Fehler Ausgangs der ersten Kurve nach Start und Ziel. Dietmar’s linkes Hinterrad war ein klein wenig auf dem Curb als er gerade anfing Gas zu geben. Die Folge war, dass das Heck des Porsches ausbrach. Dietmar nahm zwar noch Gas weg und versuchte das Auto abzufangen, aber es half alles nichts. Unkontrolliert schlug sein Auto mit dem rechten hinteren Rad in die Leitplanke ein. Dank des geschweißten Käfigs aus dem Hause KRS konnte Dietmar das Auto aus eigener Kraft und ohne eine Schramme verlassen. Deim Wagen sah es da schon anders aus. Die komplette hinter Aufhängung wurde rausgerissen.
    Patrick wurde ja schon angesprochen. Von P12 aus gestartet, kam Patrick ebenfalls gut ins Rennen. Leider aber war er schuldlos in die Kollision in Kurve 2 verwickelt. Das vor ihm fahrende Auto wurde von hinten so angestossen, dass er sich quer vor Patrick stellte. Patrick nahm noch Gas weg und lenkte nach rechts, berührte aber das sich drehende Auto. Dabei drehte sich Patrick selber weg und rutschte in Längsrichtung über den Curb und blieb auf diesem wie aufgebockt hängen. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis er sich aus dieser misslichen Lage befreit hatte. Mit Wut im Bauch nahm er das Rennen wieder auf und versuchte das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Dies war am Ende dann Rang 12.
    Melkus war von P19 aus relativ schlecht weggekommen und verlor demzufolge 3 Plätze. Aber auch er kam wie Dietmar gut durch das Chaos in Turn 2 und eroberte sich so seine Startposition zurück. Bedingt durch Fehler anderer lag er nach Kurve drei bereits auf P15. So ging es für ihn weiter nach vorne und lag zwischenzeitlich gar auf P12. Es war ein ständiges auf und ab für ihn. Er musste schnellere Piloten vorbei lassen, fiel dadurch meistens wieder auf P14 zurück, doch durch Ausfälle anderer kam er immer wieder vor. All dies spülte ihn bis auf P8. Leider hatte er vier Runden vor Rennende einen Disconnect. Er wurde aber trotzdem noch als 14. gewertet und heimste somit noch wertvolle Punkte für sich und das Team ein.
    Bereits am 22. September geht es auf dem Stadtkurs von Helsinki weiter. Wer den Kurs kennt, weiß das dies kein Zuckerschlecken für Auto und Fahrer wird. Manch einer nennt diese Strecke auch das “Monaco des Nordens”. Zwar nicht ganz so eng von der Straßenbreite her, aber sehr wellig und wegen der ganzen Betonmauern, die den Kurs eingrenzen, zu jedem Zeitpunkt sehr gefährlich. Wir werden Euch über den Ausgang dieses Rennens ausführlich informieren.